Uke take two

«Change your world with four strings.»

ukuleles unanimos


So fing es an!

Ja, wie fing es eigentlich an? Irgendwann im Herbst 2019 warf Jill mal in die Runde, wir sollten doch eine Ukulele-Gruppe gründen! „Tolle Idee!“, riefen ein paar Leute vom Chor und schon waren sie in der Welt, die Ukulelies. Tja, so einfach geht das hier om Rott! Danach wurden einschlägige Internetshops und der lokale Musikhandel überfallen und schon bald saßen wir stolz mit unserer Beute im Rödder-Treff und griffen die ersten Akkorde.

Gut ausgestattet mit Instrumenten und Noten, ein Zustand, der allerdings gefühlt nie lange anhält, übten wir mit Blick aufs Jahresende an einem kleinen Weihnachtsrepertoire. Und wer hätte es gedacht, es kam sogar ein neugieriger Reporter vom GA zum Interview vorbei und schrieb einen hübschen Artikel über uns. (Hat den eigentlich jemand?)

Dann kam Weihnachten und Jill hatte wie immer keinerlei Gnade mit uns. Egal wie (un)sicher wir uns auch fühlten, es gab einen Auftritt, unser erstes kleines Konzert also beim Weihnachtlichen Hofgesang bei Frank & Bine. Und es ist schön gewesen: gemütlich, lustig und unkompliziert! Danke Jill, daß du uns immer wieder nach vorne wirfst.

Völlig unbefangen stolperten wir dann ins neue Jahr, ahnungslos was 2020 so bereit halten sollte für uns. Mit Corona war das Musizieren & Singen natürlich erst einmal passé. Traurig blieben wir zu Hause und schrammelten, wenn die Sehnsucht allzu groß wurde, allein in den eigenen vier Wänden vor uns hin. Es war ein Jammer!

Der Sommer brachte Lockerungen und neue Mitstreiter, wie toll! In neuer Runde nutzen wir jede Chance draußen im Freien zu üben. Es war warm, die Abende lauschig, das Bier lecker und am Winterstall gab´s dann auch das ein oder andere Lagerfeuer.

Im Herbst noch waren wir frohen Mutes, ein irgendwie geartetes Weihnachtskonzert auf die Beine zu stellen, mobil durchs Dorf und auf Distanz, mit allem Pipapo. Doch daraus wurde leider nichts. Immerhin hatten wir in der Vorbereitung Gelegenheit unser Weihnachtsrepertoire zu erweitern und neue Stücke auszuprobieren. Und dank Jill´s Einsatz ist noch ein hübscher Wintersong fürs online-Konzert entstanden.

Jetzt sitzen wir wieder zu Hause, zehren von den schönen Uke-Abenden im Sommer und schleppen uns über den Winter-Lockdown. Aber wir schaffen das! Better grab your uke, because „There is not much you can do with a ukulele that doesn´t sound happy!“ – Jeffe Lynne

Oder nach Art des Volksmundes: „Playing the uke each day keeps the doctor away!“

P.S.: Ich muss jetzt aber auch Schluss machen, muss noch dringend Medikamente besorgen, bin nämlich infiziert. Nein, nein … nicht Corona! Das UKE T2-Fieber! Ganz gemeines Ding, führt zu zwanghaftem Instrumentenkauf. Aber jetzt sagt mal, soll ich die Pineapple nehmen, oder doch die e-Uke mit neuem Verstärker, ach und ´ne neue Bespannung in lowG wollte ich ja auch noch… HILFE!


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